Mobilitätsrat Flensburg übergibt Bürgergutachten an die Ratsversammlung!

Übergabe von 29 Empfehlungen an die Ratsversammlung – Bürgerentscheid parallel zur Landtagswahl 2027

30. Juni 2026

 

Das Warten hat ein Ende: Heute haben Mitglieder des Flensburger Bürgerrates ihr Bürgergutachten offiziell an die Ratsversammlung übergeben. Darin: 29 Empfehlungen für eine verbesserte Mobilität in der Stadt. Das Gutachten, das neben den Empfehlungen auch viele Hintergrundinformationen und Wissen zum Ablauf des Bürgerrates enthält, können Sie hier herunterladen.

Nachdem der Bürgerrat in insgesamt 4 Sitzungen im April und Mai Empfehlungen für eine verbesserte Mobilität erarbeitet hatte, ist die Übergabe des Bürgergutachtens and den Stadtrat der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zum Bürgerentscheid: Jetzt prüfen Politik und Verwaltung, welche der Empfehlungen sich aus rechtlicher und fachlicher Sicht für die Abstimmung parallel zur Landtagswahl 2027 eignen. Anschließend wird in der Ratsversammlung offiziell darüber entschieden.

Große Zustimmung für geplanten Kurs der Mobilitätswende

Der Bürgerrat hatte insgesamt 29 Empfehlungen erarbeitet und in der letzten Sitzung am 30. Mai einzeln abgestimmt. Die Empfehlungen zum ÖPNV und der Barrierefreiheit erhielten dabei jeweils 100 % Zustimmung, aber auch die Einführung von Tempo 30 in der Innenstadt (auf allem Nebenverkehrsstraßen und zu Stoßzeiten auf Hauptverkehrsstraßen) fand eine Mehrheit. Nur eine Empfehlung verfehlte eine Mehrheit: „Die Schiffbrücke soll für den Durchgangsverkehr gesperrt werden“ erhielt nur 26 % Zustimmung. Alle angenommenen Empfehlungen dienen der Stadt künftig als Kompass für ihren Mobilitätskurs – als Ergänzung zur Strategie Flensburg 2030+, deren Inhalte unter den Teilnehmenden des Bürgerrates ebenfalls große Zustimmung (92 %) fanden.

Über Klima trifft Kommune

Der Flensburger Bürgerrat „Mobilität" tagte im Rahmen des Modellprojekts „Klima trifft Kommune" von Gesellschaft für Klima und Demokratie e.V. und Mehr Demokratie e.V. Das Projekt erprobt neue Wege demokratischer Beteiligung für den kommunalen Klimaschutz – im Zusammenspiel aus ausgelostem Bürgerrat und verbindlichem Referendum. Es wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und der Deutschen Postcode Lotterie. Weitere teilnehmende Kommunen sind Osterburg (Altmark), Pinneberg sowie der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Weitere Informationen: www.klimatrifftkommune.de.

Für Interviewanfragen und Bildmaterial wenden Sie sich gern an:

Rabea Koss, Ko-Projektleitung "Klima trifft Kommune"
presse@klimatrifftkommune.de
+49 15771431998

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